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| Schwefelquellen von Saturnia |
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Ein Vergnügen der ganz besonderen Art ist der Besuch
der Schwefelquellen von Saturnia. In dem wenig erfrischenden Wasser
von 37 Grad einer schwefelhaltigen Thermalquelle kann man baden, die Wasserqualität
ist allerdings zweifelhaft. Besonders malerisch (und übelriechend)
ist jene Stelle, an der das Heilwasser über Tuffsteinterassen nach
unten rauscht. Überrascht war ich über die Tatsache, daß
in dem stark schwefelhaltigen Wasser rote Mückenlarven vorzufinden
sind. |
Obwohl nicht zur Toskana gehörend, möchte ich in meinem Italienbericht
Pompeji nicht unerwähnt lassen. Die kurz vor Neapel gelegene
Stadt, im 6. Jh. vor Christus gegründet, wurde 79 v. Christus von
einer Unmenge Bimstein und Ascheteilchen begraben, Folge eines Ausbruches
des nahen Vesuvs. Dadurch wurden viele Häuser und Menschen konserviert.
Als Gipsabdrücke sind diese Herrschaften heute noch zu "bewundern".
Die zu drei Fünfteln ausgegrabene Stadt gibt einen einmaligen Einblick
in die Lebens- und Bauweise aus vorchristlicher Zeit wieder.